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Klassenfindungsprojekt der fünften Gymnasialklassen

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Eine Abenteuerfahrt für die ganze Klasse erwartete die 5a, 5b und 5c in der vergangenen Woche. Wir reisten mit Sack und Pack mitten in den Weidenhäuser Wald. Dort galt es, die unterschiedlichsten Aufgaben im Team zu lösen. Aber auch der Spaßfaktor kam nicht zu kurz. Selbst die Unterbringung trug zum Abenteuer-Feeling bei: Acht Klassenkameraden wurden für zwei Tage in kleinen dänischen Holzhütten zu einer WG, in Mitten der Bäume.

Vor allem die Spaßspiele brachten die Kids zum Lachen. Sie verwandelten sich in Roboter, durften auch mal richtig laut sein, durch die Gegend flitzen, sich zum Clown machen – und mit dabei war immer die ganze Klasse, die nach und nach immer vertrauter wurde. In Erinnerung bleiben werden uns aber wohl vor allem die Aufgaben, die wir als Klassenteam meistern mussten. So besiegten wir am ersten Tag beispielsweise die brennende und schwingende Liane und konnten beim Wald-Taschenrechner-Spiel (das zum Glück gar nichts mit Rechnen zu tun hatte!) unsere eigene Bestzeit unterbieten. Schnell war klar, das schaffen wir nur im Team! Nach und nach zeigte sich ganz deutlich, dass jeder von uns bestimmte Stärken hat, die er einbringen kann. Manchmal braucht man aber auch Hilfe oder hat Angst und es ist völlig in Ordnung, das zu sagen. Andere helfen nämlich sehr gerne. Geschwind kamen die Kids auch auf die Idee, dass es gut ist, sich gemeinsam zu beratschlagen, alle Ideen anzuhören, sich zu zuhören und gut miteinander abzusprechen. Peu à peu entwickelte die Gruppe so völlig selbstständig allerhand Grundsätze, die ihnen für den Umgang miteinander in ihrer Klasse wichtig sind.

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Vorübergehender Umzug

Aus baulichen Gründen sind die Büros von Herrn Panz und des Schulsekretariats vorübergehend in Gebäude D untergebracht.

Wir bitten um Verständnis!

Schülerinnen und Schüler der CBES beim Dalai Lama

Dalai2017 1In aller Frühe starteten Schülerinnen und Schüler der CBES (aus der R 10 sowie den Klassen 11 bis 13) am 13. September um an der Dialogveranstaltung mit dem Dalai Lama teilzunehmen. 1800 Jugendliche trafen sich in der Frankfurter Jahrhunderthalle und warteten gespannt auf die Antworten aus buddhistischer Sicht zur aktuellen gesellschaftlichen und politischen Lage. Fragen an den Dalai Lama wurden vorab im Unterricht an hessischen Schulen erarbeitet und einige davon wurden stellvertretend von zehn ausgewählten Vertretern auf der Bühne vorgetragen.
Gleich zu Beginn betonte der Dalai Lama die Gleichheit aller Menschen. Es gehe häufig viel zu sehr um die Unterschiede zwischen Menschen und Nationen, dabei sei es doch angebracht, sich als Brüder und Schwestern zu begreifen, deren Miteinander von Mitgefühl und Empathie geprägt sein sollte. Jenes Verständnis des Miteinanders sollte auch im Schulunterricht behandelt werden. Globale Probleme könnten nicht von Einzelnen gelöst werden. So betonte der 82-Jährige die Wichtigkeit der Europäischen Union und kann sich darüber hinaus analoge Organisationen für Afrika und Asien vorstellen.
Zur weltweiten Situation von Flüchtlingen sagte der Dalai Lama, es sei notwendig, den Bedürftigen Schutz zu gewähren. Doch wenn sich die Situation in dem jeweiligen Heimatland gebessert habe, solle man als Flüchtling zurückgehen und den Wiederaufbau unterstützen. Dalai2017 2Es bestehe auch gar keine Notwendigkeit, dass wir uns in unserer religiösen und kulturellen Praxis angleichen. Jeder sei in seiner Prägung verhaftet. Vielmehr sei der Respekt vor dem Anderen wichtig
Auch wenn der Rahmen der Veranstaltung für einen tatsächlichen Dialog zu groß war, sahen die Schülerinnen und Schüler den Besuch der Veranstaltung als Gewinn und nahmen Impulse für ihr Nachdenken über globale Ethik mit.

 

Fotos: Carmen Hofmann Text: Anne Daniele Lenz/Silvia Schröder

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