Einmal Schlagzeug spielen, Teil einer Band sein oder einen eigenen Song schreiben und produzieren – das und noch vieles mehr war am 22. Januar möglich. Beim Tag der Musik konnten die fünften Klassen der CBES Lollar Musik nicht nur hören, sondern ganz praktisch erleben. In insgesamt neun Workshops wurde ausprobiert, musiziert und experimentiert. Am Ende des Tages blieben viele strahlende Gesichter und die Erkenntnis, wie viel Spaß Musik machen kann.
In den verschiedenen Workshops standen ganz unterschiedliche musikalische Schwerpunkte im Mittelpunkt. Im Workshop von Laurin Meiers, dem Leiter der Keyboard-AG, wurde im Keyboardraum fleißig ausprobiert und improvisiert. Hier konnte jeder im freien Musizieren seien Kreativität unter Beweis stellen.

Auch das Produzieren eigener Musik war Teil des Tages: Alex Hock und Sophie Holstein, die gemeinsam die Tonstudio-AG leiten, erarbeiteten mit den Klassen einen eigenen Song. Jede Klasse übernahm dabei einen eigenen Part – vom Grundbeat bis zum Einsingen des Textes. Das fertige Ergebnis kann man sich sogar anhören.
Passend dazu drehte sich im Songwriting-Workshop alles um das Schreiben eigener Songs. Gemeinsam mit Kim Hamman, der Leiterin der Songwriting-AG, und Glenn Buchholtz entwickelten die Kinder einen neuen Four-Chord-Song und führten ihn direkt an den Instrumenten auf.

Samuel Debrito, Leiter der Sound & Light-AG, sorgte für eine wilde Lichtshow und erklärte den neugierigen Schülerinnen und Schülern die Technik der Aula – selbstverständlich wurde reichlich selbst ausprobiert.

Wie Musik im Team funktioniert, zeigte die Schulband unter der Leitung von Heinrich Schmidt. Mit viel Energie demonstrierten die Bandmitglieder u.a. mit dem Song „Dance Monkey“ von „Tones and I“, was Abrocken in der Schule bedeutet – die Vorbereitungen auf die Welttournee laufen bereits.
Einen ganz anderen Zugang zur Musik bot der Chor-Workshop. Martin Ballmeier, Leiter der Chor-AG, begeisterte die Kinder für den mehrstimmigen Gesang und zeigte, wie aus vielen einzelnen Stimmen ein gemeinsamer Klang entstehen kann.

Instrumental ging es bei Henrik Loos weiter. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler Gitarre spielen und erfuhren zusätzlich Spannendes über die Welt der KI-Musik.

Bei Katharina Düring lernten die Kinder in Windeseile, das Stück „Freude, schöner Götterfunken“ von Beethoven auf Klangstäben zu spielen – ein besonderes Erfolgserlebnis für viele.
Für Begeisterung sorgte auch der Workshop von Joshua Juncker, dem Leiter der Schlagzeug-AG. Mit seinem Können und ordentlich Lautstärke beeindruckte er die Kinder – und natürlich durfte das eigene Ausprobieren nicht fehlen.

Alles in allem war es ein musikalischer Tag, der den Schülerinnen und Schülern sicher noch lange in Erinnerung bleibt und hoffentlich Lust auf mehr Musik gemacht hat.
Simon Kümmling



